(IM)PERMANENCE Film Projekt Episode 1

Es freut mich sehr, den ersten Teil des (IM)PERMANENCE-Film-Projekts von Michelle und Richard aus England anzukündigen und zu verlinken. Ein Film in dem verschiedenste Permakulturprojekte vorgestellt werden.

Allerdings darf man nicht nur Gärten und Anlagen unter freiem Himmel erwarten, denn der Permakultur Begriff ist viel größer und die ursprüngliche “Permanent Agriculture” Definition – die sich nur auf die Designmethode für Landwirtschaft bezog – trifft nicht mehr zu. Es geht viel mehr um Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen. Das Filmprojekt ist über Spendengelder finanziert, und wer will kann es gerne unterstützen denn “it’s not about money, its about making sence” (Richard Perkins). Ich möchte den beiden an dieser Stelle zum ersten Teil gratulieren! Permakultur hat nicht-kommerzielle Förderer mehr als nötig!

www.impermanencefilm.org

 

Spritzmittelrückstände im Kürbiskernöl

Ölkürbis in der Steiermark, Foto: Kurt Kulac, kula@gmx.at;

Die Belastung von Lebensmitteln mit Pflanzenschutzmittelrückständen  ist auch in Österreich ein Thema. Das Beispiel „Atrazin im Kürbiskernöl“, einem inzwischen verbotenen Mittel, zeigt anhand der Steiermark, wie der unüberlegte Einsatz von Spritzmitteln die Gesundheit von Bodenleben, Tieren und Menschen nachhaltig schädigen oder negativ beeinflussen kann.

In der Steiermark wächst viel Silomais, als Futtermittel für die Fleisch und Milchproduktion. Um im Intensivanbau dem Marktdruck standzuhalten, und um kurzfristig höhere Gewinne einzufahren, werden auch dort Pflanzenschutzmittel und Düngemittel verschiedener Giftigkeit eingesetzt. Wie man heute weiß – und auch früher sicher schon wusste – hat der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln Langzeitfolgen. Manche Mittel werden innerhalb kürzester Zeit abgebaut. Damit sind sie relativ unschädlich aber meist noch lange nachweisbar. Andere sind mehrere Jahrzehnte im Boden wirksam, und verursachen im schlimmsten Fall gesundheitliche Schäden.

Obstbaumschnitt

Eine grundsätzliche Frage zum Obstbaum ist, warum überhaupt schneiden? Aber es ist nicht leicht, eindeutige Antworten zu geben. Ob und wie stark der Obstbaumschnitt vorgenommen werden soll, hängt einerseits von der Obstbaumart ab, und andererseits vom Ziel, dass mit diesen Bäumen bzw. deren Schnitt erreicht werden soll.

Kirschen

Detroit als Modellstadt der Zukunft

"We hit the rock bottom after the industry went down"

Wenn ich unterschreiben soll, dass uns die USA in manchen Dingen voraus ist, wäre ich normalerweise sehr vorsichtig und zögerlich, zu stark ist der Kapitalismus in diesem Land ausgeprägt. Doch was Entwicklungen, oder Neuentwicklung nach dem Zusammebruch betrifft, können wir viel lernen. Die jüngsten Ereignisse in Österreich (Landbesetzungen),  und der Versuch die Stadtlandwirtschaft oder Gemeinschaftsgartenprojekte zu thematisieren zeigen, dass wir in diesem Punkt einiges an Aufholbedarf haben.

Ich schreibe von Detroit, der Autostadt. Einst eine der wichtigsten Städte, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung abgewandert. Viele Gebäude stehen leer. Nach dem Bankrott der Autoindustrie sind die Arbeitsplätze verloren, und die Supermärkte sind abgewandert. Die Lebensmittelversorgung in der Millionenstadt wurde zum Problem. Doch die Einwohner haben – ohne es zu ahnen – ein Stadtmodell der Zukunft entwickelt. Entwicklung von unten. Eine Stadt, die nach und nach versucht ihre gesunde Nahrung selbst zu produzieren.

ARTE: Mit offenen Karten – Überbevölkerung

Der ökologische Fußabdruck ist in aller Munde. Vielen Menschen ist nicht klar, was exponentielles Wachstum z.B. im Bezug auf das Bevölkerungswachtum bedeutet. Wir diskutieren darüber, wieviele Menschen der Planet aushält. Doch dabei übersehen wir, wo die wirklichen Probleme liegen.

Bei dieser Art von Dokumentationen, oder besser gesagt immer, wenn es um Zukunftsfragen geht, muss man grundsätzlich feststellen, dass nichts unsicherer als die Zukunft ist, und Prognosen immer daneben liegen. Aber dennoch ist die folgende Ausgabe von “Mit offenen Karten” sehenswert:

 

 

ARTE: Mit offenen Karten – Bhutan und das Bruttosozialglück

Der Entwicklungsstand eines Landes misst sich nicht unbedingt am BSP, sondern kann auf eine ganz andere Weise betrachtet werden wie z.B. am Bruttosozialglück. Auch interessant ist der Better-life-index: http://www.oecdbetterlifeindex.org

ARTE: Mit offenen Karten – Die Landwirtschaft im Umbruch

 Eine sehr interessante Folge aus der ARTE Sendereihe: “Mit offenen Karten”. Ein Überblick über die Landwirtschaft der Erde und den Veränderungen denen sie aktuell unterworfen ist. Warum kommt es zu Preisanstiegen und wo wird welche Art von Landwirtschaft betrieben. Daten, Zahlen und Fakten kurz knapp und informativ aufbereitet, die Minuten geballte Realität:

Permakultur Festival in Oberösterreich

“Erstes Permakultur-Festival in Oberösterreich im Sommer 2012 – ein Fest für die ganze Familie. Wir [Perma-Norikum] bieten den Ort und die Zeit – ihr liefert die Beiträge und Workshop! Eggendorf im Traunkreis – 15. bis 19. August 2012

Austragungsort des ersten Permakultur-Festivals in Österreich soll Eggendorf im Traunkreis sein: Der Bauernhof der Familie Schachner und das Wald-Wasser-Garten Projekt von Bernhard Gruber. Der alte Vierkanthof der Familie Schachner bietet räumliche Möglichkeiten für die gemeinsamen Mahlzeiten, Vorträge, Workshop und Abendprogramm, im Wald-Wasser-Garten von Bernhard Gruber soll in gemeinsamer Arbeit ein kleines Strohballenrundhaus entstehen.”

Nähere Infos: http://permanorikum.wordpress.com/permakultur-festival-2012/ 

Rundgang: Alchemistenpark in Kirchberg am Wagram

Der Alchemistenpark gibt einen Einblick in die Vielfalt der Obstgehölzer und der Wildobstgehölze, die im österreichischen Klima – zumindest im Osten – wachsen und gedeihen können. Grund genug für einen Rundgang in digitaler Form.

Park Ansicht

 

Nicht alle Pflanzen sind einheimisch, so mag es erstaunen, dass der Kakibaum durchaus in unserem Klima wächst und gedeiht. „In China wird der Kakibaum seit Menschengedenken kultiviert. Ihm werden vier Tugenden zugeschrieben: er lebt lange, er ist schattenspendend, er wird von den Vögeln als Nistplatz genutzt und er wird nicht von Schädlingen befallen. […] Im gesamten asiatischen Raum werden der Kakifrucht verschiedene Heilkräfte zugesprochen. So soll sie magenstärkend sein und gegen Durchfall helfen. Unreife Früchte sollen fiebersenkend sein, wenn sie in Containern nachreifen bis sie süß wie Honig sind. Der Saft einer unreifen Frucht soll den Blutdruck senken und der Fruchtstiel Husten lindern.“ (Wikipedia 2012)

Daten aus den Netz

In diesem Artikel möchte ich der Frage nachgehen, welche Informationen und Daten es im Internet gibt und warum es eine gute Idee ist, seine eigene „Sicherheitskopie“ dieser Daten zu besitzen bzw. diese weiterzugeben, und online zu teilen.

Von Anfang an: Wenn wir lernen, nutzen wie in erster Linie Bücher, Vorträge, Filme, Daten, Statistiken und Lexika. Egal was wir lernen, wir erkennen, dass wir nicht alles in unserem Kopf behalten können. Blickt man in der Geschichte zurück, so sieht man, dass wir nicht immer zu allen Informationen Zugang hatten und haben. Diese Unwissenheit wurde von Königen, Kirche, Institutionen, Staaten und in neuerer Zeit auch von Wirtschaftstreibenden ausgenützt. Mit dem Internet hat sich diese Situation radikal geändert.

Die Zeiten ändern sich: Früher wussten die Menschen wie man mit einfachen Mitteln überleben kann. Heute wissen wir theoretisch viel mehr, aber könnten wir das Wissen um grundlegende Dinge wie Lebensmittelerzeugung auch umsetzen und erlernen, wenn es das Internet und Google nicht gäbe? Oder wenn durch die ganzen WLANs und die ganzen Kabel keine Daten mehr verfügbar wären?

Hunger in Europa: Essen aus dem Müll

„Wenig kann auch viel sein, das ist meine zynische Antwort auf meinen Zustand.”

“Das hilft mir, nicht mehr zu leiden, weil wenn ich den ganzen Tag herumlaufe um was zum Essen zu suchen, dann ist das geistiger Schwachsinn, weil da bewege ich mich auf einer geistigen Ebene, die man mit jagen vergleich kann, sonst bin ich traurig und habe Angst Hunger zu bekommen. Mit dem Brennwert kann es weitergehen. Es ist auch ekelig eine Zigarette zu rauchen und die Leute machen es dennoch. Wenn du Hunger hast machst du einiges!”

Hunger

„Hunger“ ist eine packende Dokumentation (7 Youtube-Teile) die einen sicher nicht kalt lässt und eine weltweite Problematik aufzeigt. Wie Märkte die Kleinbauern zerstören, oder ganze Länder in die Abhängigkeit treiben ist Programm.

Es stellt sich folgende Frage:  Sind wir uns wirklich nicht darüber im Klaren, dass wir uns mit unserem Lebensstil mitschuldig machen? Sind wir wirklich nicht bereit, etwas zu ändern? Oder sind wir selbst so in den Wirtschaftskreisläufen verflochten, dass wir es uns nicht leisten können, den Konsum abzustellen? Jenen Konsum, mit dem wir, in der Art und Weise wir ihn leben (Discount, Billig), die Strukturen schwächen, die uns immer ernährt haben?

 

ARTE DOKU: Unser täglich Gift!

“Die Autorin Marie-Monique Robin will in ihrem Dokumentarfilm Unser täglich Gift das Thema “vom Acker des Bauern bis zum Teller des Verbrauchers” untersuchen. Schon mit ihrem Film über den Genmais Monsanto erregte sie viel Aufsehen.” (Quelle: dpa) 

“Als Arte vor drei Jahren die Dokumentation Monsanto – Mit Gift und Genen zeigte, stellten die Senderstrategen des Kulturkanals einen erstaunlichen Effekt fest. 1,8 Millionen Menschen sahen zunächst die Fernsehausstrahlung in Frankreich und Deutschland. In den folgenden sieben Tagen jedoch – so lange stehen Filme bei Arte in der Mediathek – wurde die Doku über den umstrittenen Hersteller von genverändertem Saatgut noch einmal 217586 Mal im Internet abgerufen. Ein erstaunlicher Wert für das sehr spezielle Thema. ”

 

Die Biosprit-Lüge

“Um die Abhängigkeit vom “schwarzen Gold” zu verringern, fördert die europäische Politk nachwachsende Rohstoffe, sowohl innerhalb der EU, wie auch in Schwellen- und dritte Welt-Ländern. Die erzwungenen Beimischquoten führen aber nur zu weiterer Umweltzerstörung. Es kommt zu massiver Brandrodung von Regenwäldern.

Die Klimabilanz dieser neuen Anlagen ist meist negativ. Viele Tier- und Pflanzenarten werden verdrängt (sterben). Großkonzerne übernehmen das Land ohne die betroffenen Menschen zu entschädigen. Ausserdem stehen Ackerflächen nicht mehr für die Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung, sodass ansässige Bauern verarmen.”

 

 

Land in Sicht!

Kein eigenes Land, kein eigenes Gemüse. Der Traum vom eigenen Garten platzt wie eine Seifenblase, wenn man realisiert, dass Land teuer ist, und man es – selbst wenn man das nötige Kleingeld mitbringt – nicht so einfach kaufen kann. Stichwort: Grundverkehrsgesetz. Der Kauf von Land ist gesetzlich geregelt, und wer nicht Landwirt ist, kann es nicht so einfach kaufen.

Man denke an eine Person oder an eine Familie mit durchschnittlichem Einkommen. Hohe Mieten, allgemein steigende Preise. Unter Umständen ist am Ende des Geldes noch einiges an Monat übrig. Im günstigeren Fall ist es umgekehrt, und man kann sich über die Jahre einiges an Geld sparen. Aber oft ergeben sich im Lauf der Zeit andere nötige Investitionen die verhindern, dass man sich einen Garten, oder gar eine Landwirtschaft kaufen könnte. Haben die Eltern gespart, kann man sich mit dem Erbe seine Träum erfüllen. Grundsätzlich scheint es aber immer schwerer zu werden, sich ein Vermögen oder Sicherheiten aufzubauen.

Plastik Planet

Eigentlich wollte der Filmemacher seinen Film mit einem Flug über unberührte Natur beginnen, doch es gibt fast keine unberührte Natur mehr. Nach der Eisen- und der Bronzezeit leben wir heute in der Plastikzeit. In unserem täglichen Leben sind wir umgeben, von dem künstlichen Stoff.

Die “Nebenwirkungen” sind wenig bekannt. Wir kleiden uns nicht nur mit dem Kunststoff, er ist längst in uns, in unseren Körper eingedrungen, ein Teil von uns. Mit all den bekannten und unbekannten Probleme für uns und unsere Umwelt. Es ist gut, dass eine Dokumentation wie diese frei verfügbar, online zum streamen bereitsteht! Danke Youtube!


Geheimnisvolle Pflanzen: Die Brennnessel

Die Brennnessel ist eine Pflanze mit hohem Eiweißgehalt und wächst in Österreich und Deutschland weit verbreitet wild. Durch ihre Brennhaare und die damit verbundenen schmerzende Hautreizung bei Berührung, hat die einen hohen Bekanntheitsgrad.

Die enthaltene Substanz, die die Schmerzen verursacht, heißt  Ameisensäure. Die Brennnessel ist – richtig gepflückt und verwendet – ein ausgezeichnetes Wildgemüse, von dem man satt werden kann und gleichzeitig andere wertvolle Inhaltsstoffe erhält. In der folgenden Dokumentation geht es um diese Pflanze. Vorweg: In Frankreich treiben die Politik und die Gesetzgebung ungewöhnliche Blüten im Bezug auf diese Pflanze. Aber sehen sie selbst…

 

Arte Dokumentation: Unsere Böden

“Überall in Europa werden Straßen, Flughäfen, Einkaufszentren oder Wohngebiete gebaut. Dafür verschwinden allein in Deutschland jeden Tag etwa 130 Fußballfelder unter Asphalt und Beton. Neubaugebiete entstehen auf der “Grünen Wiese”, obwohl im Ortszentrum oft zahlreiche Häuser leer stehen. Schlimmer noch sind Industriebrachen: Sie können nicht mehr genutzt werden, weil oftmals Chemikalien den Boden belasten.
Wie wichtig gesunder Boden für uns Menschen ist, erfahren die “X:enius”-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner in den Unterwelten von Osnabrück. Es ist ein einmaliger Ort, um zu erleben, was Boden alles leistet und wie wertvoll er ist. Ihn zuzupflastern bedeutet, die Grundlage unserer Nahrung zu zerstören, einen natürlichen Hochwasserschutz außer Kraft zu setzen und zahlreichen Tieren den Lebensraum zu nehmen. Geografen, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner und Geochemiker wollen dem Boden helfen, damit wir ihn nicht völlig sinnlos verplanen, verbauen und am Ende ganz verlieren.” (Quelle: Arte.tv)

 

Alte Gene für neue Äpfel

In der vom französischen Fernsehsender Arte ausgestrahlten Dokumentation geht es um den Apfel und um seine Ursprünge nahe der kasachische Hauptstadt Almaty am Tian Shan Gebirge. Dort wollen Forscher den Ursprung unserer Äpfel entdeckt haben. “Malus Sieversii” lautet sein lateinischer Name des „Urapfels“.

Für die Forschung ist dieser Apfel besonders interessant, weil die Alten Gene Resistenzen gegen so den Schorf, einer Pilzkrankheit die auf den Äpfeln sichtbar ist, beinhaltet.  Sehr interessant sind die dort natürlich entstandenen Apfelbaumwälder die Ihresgleichen suchen.

Teil 1/4

Garbage Warrior

In dieser sehenswerten Dokumentation von Oliver Hodge geht es um den Architekten Michael Reynolds, der durch seine “Earthships” bekannt geworden ist. Unter einem Earthship versteht man ein passives Solarhaus, dass aus Natur- und Recyclingmaterialen mit minimalem Kapital gebaut ist.

Die Wände bestehen aus Reifen, leeren Dosen oder auch Plastikflaschen. Es geht um die Entwicklung von Bauten, die völlig autark sind und dabei die Grundbedürfnisse decken. Leider ist diese Art des Bauens in der westlichen Welt nicht gerne gesehen und die Bürokratie legt Steine in den Weg. Oliver Hodge kämpft für seine Ideen, die seiner Ansicht nach die Welt verändern werden.

Weiterführende Informationen:

http://www.earthship.com/

http://www.earthshipeurope.org/

http://en.wikipedia.org/wiki/Earthship 

 

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