Erste essbare Gemeinde Österreichs

Deutschland’s erste essbare Gemeinde: Andernach. Auch in Österreich ist die Idee von Andernach auf interessierte Ohren gestoßen.

Der Verein Perma Vitae rund um Frau Sandra Peham konnte den Bürgermeister von Übelbach überzeugen, nach den Ideen der holzerschen Permakultur einen Garten für Alle anzulegen. Hier ein kurzer Clip:

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Terra Preta für Ackerflächen

Der Ursprung von Terra Preta lag lange Zeit im Urwald von Südamerika verborgen.  Jetzt experimentieren Wissenschaftler_innen von der UNI Halle und ein junger Graff im Wendland mit dem Konzept.

Die Forscher_innen und der Graf wollen die fruchtbaren Terra-Preta-Böden nachahmen und die leichten Böden der Versuchsflächen nachhaltig verbessern. Leichte Böden sind Böden mit viel Sand, sie können Wasser und Nährstoffe schlecht halten. Das Wasser mit den gelösten Nährstoffen versickert und ist für die Pflanzen nicht mehr verfügbar. Darum sind leichte Böden schwieriger zu bewirtschaften als Böden mit höheren Anteil Lehm, der das Wasser und Nährstoffe besser halten kann und damit Pflanzen eine kontinuierlichere Aufnahme ermöglicht. In der Versuchsregion gibt es regelmäßig Probleme mit Frühjahrstrockenheit. Das kann bedeuten, dass zu wenig Wasser für eine gleichmäßiges, gesundes und schnelles keimen der Saat vorhanden ist. Durch den Eintrag von organischem Material, z.B. von Terra Preta oder Kompost, kann die Wasserspeicherkapazität von Böden erhöht, die langfristige Fruchtbarkeit gesteigert und erhalten werden.

Bodenfruchtbarkeit ist von Bedeutung, weil die Weltbevölkerung weiter steigen wird und deshalb auch mehr Nahrung und Versorgungssicherheit gefordert ist. Die Erzeugung von mineralischen Kunstdüngern kostet fossile Energie. Fossile Energien sind endliche Ressource und damit wird bei Verknappung der Preis für „Kunstdünger“ steigen und damit Konsumenten und Landwirte mit ökonomischen Problemen konfrontieren. Ein weiterer Aspekt sind die negativen ökologischen Folgen von künstlichen Düngern für die Umwelt – z.B. die Einschränkung der Artenvielfalt .

Die verlinkte Reportage begleitet den Terra-Preta-Versuch ein Jahr lang, gezeigt werden die Vorbereitungen und die Durchführung des Experiments sowie die Ergebnisse.

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Energiehunger frisst Wald!

Holz, das früher als wertlos eingestuft wurde und im Wald als Dünger für die nächste Baumgeneration als Schlagabraum zurückblieb, wird heute von großen Hackmaschinen für Hackschnitzelheizungen zerkleinert und verbrannt.

Dieser Trend lässt sich an den großen Holzstapeln ablesen, die an Forststraßen und Waldrändern lagern und trocknen. Mit der Forsttechnik von heute, ist es für relativ schmales Geld möglich, die schwere Forstarbeit einfach mit Traktor und Kranwagen zu bewerkstelligen. Es ist nicht lange her, als Waldbesitzer mit Holzscheitern für den Kachelofen ein Zubrot verdienen konnten. Heute wird die Arbeitszeit, die der Landwirt oder Waldbesitzer bei dieser manuellen Arbeit aufwenden muss, nur mehr sehr schlecht bezahlt. Die Arbeit von Hand ist durch Maschinen mit großer Leistung ersetzt worden.

Aus dem Schlagabraum von früher wird heute Energieholz erzeugt, das in großen Fernwärmekraftwerken oder zur Stromerzeugung verwendet wird. Staatliche Behörden ermutigen Waldbesitzer in Österreich und Deutschland dazu, ihre Wälder mit ordentlichen, maschinengerechten Forststraßen zu erschließen und versuchen mehr Holz für die Märkte aus dem Privatwald zu mobilisieren. Die Marktpreise für Holz sind der Wirtschaft zu hoch und mehr Holz am Markt senkt die Preise. Forststraßen, bzw. Rückewege, werden gefördert. Mit richtig angelegten Forststraßen wird der Weg für schweres Gerät bereitet, aber gleichzeitig wird auch der Waldboden geschont, weil die Maschinen von den Wegen aus operieren können. Laut statistischen Angaben gibt es in Österreich derzeit eine anwachsende Waldfläche – doch wächst die Waldfläche wirklich, auch wenn man alle Forststraßen in der Statistik berücksichtigt und wird er auch in Zukunft gesund wachsen, wenn viele Nährstoffe, die vorwiegend im Astwerk sind, den Wald verlassen?

In der folgenden Doku wird das Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie im Wald etwas beleuchtet. Das zweite Video ist Werbematerial eines Lohnunternehmers für Forstaufgaben und zeigt wie Holz heute den Wald verlässt. Interessanter Film:

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Audio: Wolfgang Palme – Heilpflanzen aus aller Welt

Wolfgang Palme spricht über Pflanzen die der Gesundheit dienen. Pflanzen aus aller Welt, die in der Gartenbauanstalt Schönbrunn getestet und in weiterer Folge einem interessierten präsentiert werden sollen. Im Mittelpunkt steht für Wolfgang Palme der gärtnerische und der kulinarische Aspekt.

Vorgestellt wird ua. Goji-Beere, ausstralischer Teebaum, Kapuzienerkresse, Bittergurke, Wunderbaum (Meerrettichbau), Yamswurzel aber auch traditionelle Kräuter wie Salbei, Mutterkraut und Beinwell die eine lange Tradition als Heilpflanzen haben. Angesprochen wird auch, dass bei der medizinischen Anwendung Fachwissen nötig ist. Fest steht dieser Beitrag enthält wertvolles Wissen, vor allem wenn im Permakultur-Garten noch einige Ecken frei sind und auf Bepflanzung warten.

Klick auf PLAY und den Audiobeitrag zu starten:

Wolfgang Palme über Heilpflanzen und Gesundheitspflanze

 

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Audio: SRI Reis, die Revolution auf dem Reisfeld

SRI ist eine Methode, die den Reisanabau revolutionieren wird und den Reis-Ertag steigern kann. Die Methode ist so einfach, dass eine gewisse Skepsis kaum zu vermeiden ist. Weniger Saatgut, weniger Aufwand, mehr Ertrag. Hier ein Audiobeitrag zum SRI Reis.

Wo auch immer auf der Welt Bauern von dem neuen System hören, reagieren sie skeptisch oder empört. Sie sollen nicht nur Teile ihres traditionellen Wissens über Reisanbau über Bord werfen, sondern auch vergessen, was ihnen Regierungen und Agrarkonzerne über die Jahre eingebläut haben. (vgl. Claudia Schievelbein, Greenpeace-Magazin)

Nicht mit Hybrid-Saatgut und auch  nicht mit dem neuesten Kunstdünger-Cocktail aus dem Agrarwaffenarsenal der Gentechnik-Konzerne sollen die immense Ertragssteigerungen möglich sein, sondern schlicht und einfach mit einer anderen Methode zur Kultivierung von Reis. (vgl. Claudia Schievelbein, Greenpeace-Magazin)

„Der Franzose Henri de Lalaunie, ein gelernter Landwirt und geweihter Priester zugleich, kam 1961 auf die Insel Madagaskar und wollte den Kleinbauern aus ihrer bitteren Armut helfen. Er beobachtete, wie sie ihr Grundnahrungsmittel Reis anbauten, und legte Versuchsfelder an, auf denen er mit den viel versprechendsten Ansätzen weiter experimentierte. 20 Jahre später konnte er die Puzzleteile so zusammensetzen, dass ein verblüffend neues Bild entstand: Mit seiner Methode kann man wesentlich weniger Reiskörner aussäen — und doch erheblich mehr ernten. Das System of Rice Intensification (SRI) war geboren. Bei SRI wird nur ein Zehntel der sonst üblichen Menge in den Anzuchtbeeten ausgesät. Die Bauern pflanzen die Schösslinge nicht erst nach einem Monat, sondern schon nach acht bis zwölf Tagen auf das eigentliche Feld“. (vgl. Claudia Schievelbein, Greenpeace-Magazin)

Bei SRI braucht es keine Agrochemie. Das ist ein entscheidender Gegensatz zum konventionellen Reisanbau, bei den in Südostasien bei dem hochgiftige Substanzen ohne ausreichende Sicherheit für Mensch, Tier und Umwelt verwendet werden. Das Bild zeigt einen Kleinbauer auf seinem Feld im norden von Thailand.

Der folgende Audiobeitrag befasst sich relative umfangreich mit der Methode, die auch auf andere Kulturpflanzen anwendbar ist, klick PLAY to start:

SRI Reisanbau

 

 

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Tamera: Sepp Holzers Permakultur Wasserlandschaft

Im Friedensforschungszentrum Tamera in Süd-Portugal wird erforscht, wie Menschen mit und in ihrem natürlichen „Habitat“ Erde friedlich miteinander leben können. Vor einigen Jahren lag Tamera in einem trockenen Landstrich bis Sepp Holzer eine Permakultur Wasserlandschaft entworfen und umgesetzt hat.

Erosion hatte den Ort stark in Mitleidenschaft gezogen. Wasser war Mangelware und damit stellte sich 2007 noch die Frage ob an diesem Fleck Erde Lebensmittel produziert werden können, um die 300 Einwohner zu ernähren. Heute befindet sich auf demselben Landstrich eine Wasserlandschaft eingebettet in frisches Grün. Mit der Hilfe von Sepp Holzer wurde das wichtigste Kapital – Wasser – wieder in das Land integriert. Hier ein kurzer Film in dem der Aufbau und die Auswirkungen einer solch großenRenaturierung gezeigt und erläutert werden. Im Vergleich 2007 und heute: Sepp Holzers Permakultur Wasserlandschaft in Tamera.

 

Brasilianischer Großbetrieb setzt auf Permakultur: Laguna Blanca

Tausend Hektar Felder sind eine sehr große Fläche. Tausend mal 10000 Quadratmeter. Ein Landstrich mit dem Namen „Laguna Blanca Farm“. Ehemals eine erosionsbedrohte Fläche, entwickelt sich heute ein prächtiger Permakultur Vorzeigebetrieb der nach dem Keyline-Konzept arbeitet und auf Vielfalt in der Produktion setzt.

 

 

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Audio: Interview mit Landwirtschaftsminister Rupprechter zum Amtsantritt

Ein Interview mit dem neuen österreichischen Landwirtschaftsminister anlässlich seines Amtsantritts. Rupprechter spricht über seine Ziele als Landwirtschaftminister über Förderungen und darüber wie er sich die Landwirtschaft in Österreich in Zukunft vorstellt.

„Rupprechter, das elfte Kind einer Tiroler Bauernfamilie, studierte an der Universität für Bodenkultur Agrarökonomie. Nach einer Tätigkeit als Assistent des Direktors des Österreichischen Bauernbunds war Rupprechter ab 1989 im Büro des damaligen Landwirtschaftsministers Franz Fischler tätig. Im Ministerbüro war er verantwortlich für internationale Angelegenheiten und als Experte für den Bereich Landwirtschaft ein Mitglied der Verhandlungsgruppe zum EU-Beitritt Österreichs. Ab 1995 war Rupprechter als Abteilungsleiter im Landwirtschaftsministerium tätig und agierte im EU-Rat als österreichischer Sprecher im Sonderausschuss Landwirtschaft (SAL). Diese Position behielt er bis 2002, während der ersten Österreichischen Ratspräsidentschaft 1998 war er auch Vorsitzender des SAL. Zwischen 1998 bis 2000 war er zunächst stellvertretender Sektionsleiter, dann Sektionsleiter für Internationale und EU-Angelegenheiten im Landwirtschaftsministerium. Ab 2007 war Rupprechter im Europäischen Öffentlichen Dienst tätig, 2013 erlangte er den Posten des Direktors für Kommunikation und Transparenz im EU-Rat. Im Dezember 2013 wurde er zum Generalsekretär des Ausschusses der Regionen gewählt, verzichtete aberund wurde von der ÖVP als Landwirtschaftsminister in das Kabinett Faymann II entsandt.“ (Wikipedia 2013)

Interview mit Ö1 Beitrag vom 11.1.2014. Klick Play to start:

Interview mit dem neuen Landwirtschaftsminister Rupprechter Jän 2014

 

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Wieder online: Gen Mais 1507 – Schädlinge bereits resistent

In Brasilien wird der Gen Mais 1507, der dank EU vielleicht auch bei uns bald angebaut werden darf, schon seit mehreren Jahren angebaut. Dieser besagte Mais produziert ein Gift gegen den Maisschädling Nummer eins: Den Maiswurzelbohrer. Dieser ist neuerdings resistent gegen die Gifte des Gen Maises.

Der Maiswurzelbohrer, der das Hauptargument für die Einführung in Europa ist/war, hat sich längst an die Substanz angepasst. Er ist resistent geworden. Das Bedeutet die Bauern in Brasilien müssen ihren Gen-Mais, der seine Versprechen nicht gehalten hat, jetzt auch noch spritzen. Wirtschaftliche Verluste und große Verunsicherung bei den Landwirten sind die Folgen.

Das folgende Video war offline, vermutlich wegen Urheberrechten. Ein mir unbekannter User von Youtube hat es jetzt wieder online gestellt.

Hier ein kurzer Film zu dem aktuellen Problem:

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DOKU: Bauernhöfe statt Agrarfabriken: Kampf um Grund und Boden

Dieses Thema betrifft jeden, der das Ziel hat, Grund und Boden zu erwerben. Menschen die gerne kleine Flächen für Permakultur-Projekte erwerben möchten genauso, wie Biolandwirte und traditionelle Betriebe, die sich der Gesellschaft verpflichtet fühlen, oder einfach Wert auf Nachhaltigkeit in jeglicher Form legen. Mehr industrielle Landwirtschaft bedeutet mehr Leid für Tiere und negative Langzeitfolgen für ganze Regionen zum Vorteil einiger weniger Investoren. Darum Bauernhöfe statt Agrarfabriken!

Eine Dokumentation des ZDF, die die vielfältigen Auswirkungen des Strukturwandels im Osten Deutschlands zeigt. Landwirtschaftliche Flächen werden zu Marktpreisen an den Höchstbietenden vergeben. Doch die Preise die am freien Markt bezahlt werden können, sind mit den Einkommen von durchschnittlichen, landwirtschaftlichen Betrieben nicht bezahlbar. Das Geld von Investoren drängt in die Landwirtschaft. Eine Wertanlage in Boden, getrieben von europäischen Agrarsubventionen und hohen Erwartungen in die Rendite. Regionen wird ein Wandel aufgezwungen, der viele Folgen hat.

Industrielle Landwirtschaft und Tierfabriken sind das Gegenteil der Ökologisierung die für einen Permakultur – Ansatz nötig wäre. Mit viel Energieaufwand und durch Ausbeutung von Land und Menschen werden kurzfristige Gewinne erzielt, die in Zukunft vermutlich verdichtete Böden in fraglichem Zustand hinterlassen werden.

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Video: Obstbau – Ein Jahr im Apfelhain

Dokumentation über einen Apfelhain im Jahresverlauf. Beeindruckende Nahaufnahmen von Nützlingen und Schädlingen. Von Rehen und Vögeln und andere unerwartete Gästen, die sich über das viele Fallobst von den alten Bäumen hermachen. So sieht naturnaher Obstbau aus!

Permakultur strebt nach dem Ziel ein natürliches Gleichgewicht zu schaffen. Nützlinge sollen die Schädlinge in die Schranken weisen, und Raubvögel sollen sich über Mäuse hermachen. So funktioniert es in diesem Biotop. In einem naturnahen Apfelhain, der eine solche Fülle an Nahrung und Nischen bietet ist immer etwas los! So kann Obstbau nach Permakulturprinzipien funktionieren!

Eine sehenswerte Dokumentation, die viele Erwartungen an die Wechselwirkungen von und in naturnahen Gärten mit Bildern versieht, die man so schnell nicht vergisst. Zumindest dann nicht, wenn man von Garten, Obst und süßen Äpfeln fasziniert ist.

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Audio: Sendung von Deutschlandfunk zur EU-Saatgut-Verordnung

Deutschlandfunk sendete am 3.3.2014 eine interessante Sendung zur EU-Saatgut-Verordnung. Sehr informativ zum aktuellen Status zur Verordnung und zu den Protesten.

“Im Mai 2013 legte die EU-Kommission ihren Vorschlag für eine neue Saatgut-Verordnung vor. Ziel ist es, das Saatgut-Recht EU-weit zu vereinheitlichen und zu entbürokratisieren. Kritiker sagen: Hinter dem Vorgehen der Kommission sei ein massiver Druck zu erkennen, den großen Agrar- und Saatgutkonzernen den Weg zu ebnen. Denn nach der neuen Regelung werden teure, europaweite Zulassungsverfahren notwendig, die sich kleine und mittlere Saatgut-Betriebe nicht mehr leisten können.

Härlin: ‘Hier sehen sie Auberginen, Zucchini und Tomaten und Zitronen und Kartoffeln, die nicht der Norm entsprechen. Das ist die Art von Gemüse, die bisher schon auf dem Acker weggeworfen wurde weil sie nicht in die genormten Behälter der Supermärkte, auch der Biosupermärkte gepasst haben.’” (Quelle: Deutschlandfunk)

Link zu Deutschlandfunk

Klick Play to Start!

Deutschlandfunk zur EU-Saatgut-Verordnung

 

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Video: Wolfgang Löser Energierebell aus Niederösterreich

Ein kurzes Portrait von Wolfgang Löser und seinem Hof, den er zu 100% selbst mit Energie versorgt. Herr Löser betreibt seine Traktoren mit kaltgepresstem Sonnenblumenöl.

An den Schleppern sind nur einige kleine Umbauten nötig. Das Öl presst er selbst. Es ist dasselbe Öl, mit dem er sein Schnitzel in der Pfanne brät, seine Sachertorte bäckt oder seinen Salat verfeinert. Die Verwendung dieses Öls sein viel einfacher, als die Verwendung von Biodiesel. Weil die Erzeugung von Biodiesel weniger energieeffizient ist. Es gibt Umwandlungsverluste. Deswegen, so Löser, sei es besser, den Motor an den Treibstoff anzupassen und nicht umgekehrt.

Der findige Landwirt zeigt eindrucksvoll, dass er nicht von den Ölkonzernen abhängig ist. Sein System funktioniert schon seit vielen Jahren. Er produziert seinen eigenen Strom, mittels Photovoltaik und heizt seine Gebäude mit einer Hackschnitzelheizung, die er mit Ernterückständen, wie z.B. gedroschenen Maisspindeln befeuert.

Das Video wurde am 18.1.2014 von Servus TV gesendet.

Landhändler Josef Feilmeier braucht keine Gentechnik

“Von Gegnern als Narrischer beschimpft, von Kunden und Befürwortern geschätzt, beweist der leidenschaftliche Tüftler, Querdenker und Futtermittelhändler Josef Feilmeier, dass Landwirtschaft keine Gentechnik braucht.”

“Als die Agro-Gentechnik in der Landwirtschaft Einzug hielt, war Josef Feilmeier ein Befürworter, doch bald begann er zu zweifeln und sich umfassend zu informieren. Er wollte es genau wissen und ließ nicht locker. Heute ist Josef Feilmeier mit seinem Lagerhaus bei Vilshofen an der Donau die Triebfeder einer ganzen Region. Für 500 Bauern von Straubing bis Passau ist sein Familienbetrieb die Drehscheibe für gentechnikfreie Futtermittel. In seiner Begeisterung für qualitätsvolle und naturnahe Futtermittel spürt man das Bauernblut, das in ihm fließt. Seine Familie steht hinter ihm, Sohn Stefan ist mit vielen neuen Ideen ins Geschäft eingestiegen und Frau Rosa, seine wichtigste Beraterin, bringt den quirligen Feilmeier auf den Boden zurück: ‘Ohne meine Frau hätte ich das nie geschafft!’ Wohl auch wegen der guten biologischen Ernährung aus eigener Landwirtschaft. ‘Wir Menschen fühlen uns wohler, wenn die Ernährung stimmt. Und bei den Tieren ist es nicht anders.’ “(Quelle: onlinefilm.org)

"We hit the rock bottom after the industrie went down"

Amerika biologisch?

Immer häufig kaufen Amerikaner auf Wochenmärkten regionale oder biologische Ware. Kochkurse boomen. Erstmalig ist die Fettleibigkeit unter amerikanischen Kindern rückläufig. Amerika biologisch – eine Trendwende?

“Wir verkaufen hier Humus. Selbst gemacht. Original Humus, Knoblauch-, Basilikum-, Paprika- und Peperoni-Humus. 100 Prozent natürliche Inhaltsstoffe, keine Zusatz- oder Konservierungsstoffe. Wir machen alles frisch.” (Quelle: Deutschlandfunk)

Ein Beitrag von Deutschlandfunkt über eine kleine Revolution im Boom-Amerika. Eine von den Meldungen, die auf Veränderungen hoffen  lassen. Auch vor den großen Medien bleiben die Veränderungen in Städten wie Detroit nicht verborgen. Im Internet und speziell in der Permakultur- und Selbstversorger Szene sind Slogans wie „grow food not lawns“ Trend. Baut Essen an und keinen Rasen ist revolutionär, wenn man bedenkt, dass man in einigen Gegenden Amerikas dafür bestraft werden kann, wenn man beispielsweise Hühner hinter dem eigenen Haus im Garten hält. Hierzulande undenkbar. Dennoch die „Grower-Szene“ wird größer und wer weiß, vielleicht sind Bio-Gemüsegärten bald im Mainstream angekommen und Rapper rappen über Karotten im Hinterhof.

Biowelle im Fast-Food-Land ▶ custom player

earthships

Earthship Seminar mit Michael Reynolds online

Michael Reynolds lautet der Name jenes genialen Architekten, der mit seinen ungewöhnlichen, autarken Earthship – Konstruktionen bekannt geworden ist. Keine Leitung hinein, keine Leitung heraus. “We are that far” sagt Michael Reynolds und meint damit, dass das Design dieser „Earthships“ mittlerweile fast so weit fortgeschritten sei, um auch auf dem Mond überleben zu können.

Seit einiger Zeit ist im Internet ein fast fünf Stunden langes Seminar-Video “wieder” zu sehen, in dem Michael Reynolds die wichtigsten Bestandteile eines Earthship’s erklärt werden. In unseren Breiten ist aber ein Behörden-Hindernislauf vorprogrammiert, um an eine Genehmigung für ein solches Haus zu kommen. Wer sich das nicht antun will, kann zumindest die Ideen und die Prinzipien nutzen, um die Energieeffizienz unserer Häuser entscheidend verbessern. Sei es im Zuge einer Sanierung oder bei einem Neubau. Mein persönlicher Tipp unbedingt downloaden für den Fall, dass es nicht mehr verfügbar sein sollte – was in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen ist!

Gerade mit Hinblick auf Permakultur sind die effizienten und größtenteils aus recycelten Materialien gebauten Häuser eine tolle Anregung für den Neubau. Auch wenn diese Bauwerke in Mitteleuropa nur schwer umsetzbar sind – aufgrund von Behördenwegen – so ist es doch möglich Ideen in “normale” Hausformen zu integrieren. Michael Reynolds hat einen großen Erfahrungsschatz mit Behörden und Bewilligungen weltweit, auch eine Anfrage bei ihm kann sehr hilfreich sein, um Prüfugutachten und dgl. zu erhalten.

Als Einleitung zum Thema: http://www.permaculture.at/doku-garbage-warrior/

Link: Schema in Originalgröße

Teil 1 / 2:

earthships

DOKU: Garbage Warrior the builders of Earthships

Wieder online, nachdem die DOKU zwischenzeitlich gelöscht war. Earthships sind autarke, eigenwillige Häuser, entwickelt von Michael Reynolds einem Architekt aus den Staaten. Keine Leitung hinein, keine Leitung hinaus. “Wir sind fast soweit, dass wir die Dinger auf dem Mond bauen können”, “We are that far” sagt Michael Reynolds. Häuser aus Altreifen oder leeren Dosen. Bunte Glasflaschen werden zu “Diamanten”. Wir sind “Off-Grid” wir brauchen nichts, keine Wasserleitung und keine Gasleitung. Wenn es keine Altreifen gäbe, müsste man sie erfinden! Sehen Sie selbst:

 

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Audio: Konsum und Suffizienz

„Suffizienz, also ein möglichst geringer Verbrauch von Ressourcen, ist nicht nur der Umwelt wegen nötig, sondern als Selbstschutz, angesichts der psychischen Überlastung durch Konsum. Es ist also nicht der Versuch des Einzelnen die Welt zu retten, sondern es ist Selbstschutz suffizient zu leben. Wenn ich weiß, dass die Ressourcen schon bald so teuer sein werden, dass ich sie mir nicht mehr leisten kann, dann ist es nur logisch, nicht wie bisher weiter zu machen.

Es wäre besser schon einzuüben, was in Zukunft Praktik sein könnte. Wir werden in Zukunft wieder von dualen Versorgungssystemen abhängig sein. Ein Teil der Versorgung wird auf dem Markt und auf Geld basieren, ein anderer Teil wird aus der eigenen Arbeit, ohne großen Input von Außen, entstehen müssen. Selbstversorgung hat man früher von den Eltern oder von den Großeltern gelernt. Selbstversorgung [oder den Ansatz der Permakultur] kann man nicht von heute auf morgen lernen. Heute würden die meisten verhungern, wenn der Supermarkt 4 Wochen zusperrt.“ (Ökonom Niko Pech)

Hier ein interessanter Audiobeitrag zum Thema. Klick to Play!

http://www.permaculture.at/wp-content/uploads/2014/01/konsumieren_ohne_Ende.mp3 ▶ custom player

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Außerfamiliäre Hofübergabe – Wie komme ich zu Land?

Rund ein Fünftel der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich hat keinen Hofnachfolger: Eine außerfamiliäre Hofübergabe wäre eine gute Lösung.

Wie wäre es, wenn die Altbauern und Altbäuerinnen ihren Hof an Die übergeben, Die weitermachen wollen und wissen wie es geht? Die Hofübergabe außerhalb der Familie ist ein Weg aus dem Dilemma, denn rund ein Fünftel der Betriebe ist ohne Nachfolger (Der Standard 2005, S. 20) und die Betriebe in Österreich werden generell immer weniger. Ein Trend mit ungewissem Ausgang.

Im „Grünen Bericht 2012“, herausgegeben vom Lebensministerium heißt es: „In Österreich wurden im Jahr 2010 insgesamt 173.317 land- und forstwirtschaftliche Betriebe ermittelt. Gegenüber der letzten Vollerhebung im Jahre 1999 hat die Zahl der Betriebe um 20,3% abgenommen [!!!!!], und seit dem EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995 hat sich die Betriebsanzahl um 27,5% verringert.“ Außerdem werden die Betriebe in Österreich immer größer: „Die  österreichische Land- und Forstwirtschaft ist nach wie vor kleinstrukturiert. Doch der Trend zu größeren Betrieben setzte sich weiter fort. Im Durchschnitt lag die landwirtschaftlich genutzte Fläche  (LF) aller Betriebe im Jahr 2010 bei 18,8 ha, dies ist fast eine Verdoppelung gegenüber 1951.“ (Grüner Bericht 2012, 66)

 „‘Ich habe mir meine Erben selbst gesucht‘ – Höfe neu beleben, Möglichkeiten eines Einstiegs in die Landwirtschaft.“ So der Titel einer Forschungsarbeit, die vom ÖBV – La Via Campesina Austria (http://www.viacampesina.at) in Auftrag gegeben wurde. Entstanden unter der Leitung von Frau Dr. Evelyn Klein, in Zusammenarbeit mit DI Andrea Heistinger und Kerstin Ehartmaier.

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Greenpeace: Drei Viertel aller Fischbestände überfischt!

“Vielen Fischarten steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals. Dreiviertel der Bestände sind überfischt und zahlreiche Fangmethoden verursachen massive Umweltschäden. Industrielle, hochmodern gerüstete Fangflotten plündern die Weltmeere, fangen mehr als durch natürliche Vermehrung nachwachsen kann und dringen in immer entferntere Gebiete und größere Tiefen vor.

Der Greenpeace-Fischratgeber bietet Ihnen eine Übersicht, welche Fischarten bzw. Bestände eher empfehlenswert sind. Der Griff zu nachhaltig gefangenem Fisch, ist die geschmackvollere Art Fisch zu genießen. Das zeigen auch die Rezepte von Sarah Wiener, die sie exklusiv für den Greenpeace-Fischratgeber zur Verfügung gestellt hat.” (Quelle: Greenpeace)

Nähere Informationen finden sie hier.

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